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Neue energiepolitische Strategie für Europa PDF Print E-mail
Written by Administrator   
Tuesday, 30 January 2007
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Sichere Energieversorgung und besseres Klima

Die Europäische Kommission hat am 10. Januar 2007 eine neue energiepolitische Strategie für Europa vorgelegt.

Kernpunkte sind die Bekämpfung der Klimaänderung und die Verbesserung der Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der EU. Das Vorschlagspaket sieht ehrgeizige Ziele für die Treibhausgasemissionen und erneuerbare Energie vor. Die EU-Kommission schlägt vor, dass ein internationales Übereinkommen für den Zeitraum nach 2012 die Emissionen der Industriestaaten um 30 % bis zum Jahr 2020 reduzieren sollte. Darüber hinaus soll sich die Europäische Union verpflichten, den Treibhausgasausstoß bis 2020 um mindestens 20 % zu senken.

Kommissionspräsident José Manuel Barroso erklärte hierzu: „Der heutige Tag ist ein Meilenstein in der Energiepolitik der Europäischen Union, die seit Gründung der Gemeinschaft einer ihrer Kernbereiche war. Wir müssen dafür sorgen, dass sie jetzt wieder eine Hauptrolle spielt. Der Klimawandel, die zunehmende Importabhängigkeit und steigende Energiepreise betreffen sämtliche Mitgliedstaaten der EU. Wir müssen gemeinsam handeln, wenn wir eine nachhaltige, sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung gewährleisten wollen. Die Vorschläge, die die Kommission heute vorgelegt hat, beweisen ihre Entschlossenheit, eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Sie zeichnen eine vorausschauende Vision einer neuen energiepolitischen Strategie für Europa vor, die dem Klimawandel die Stirn bietet. Wie müssen jetzt handeln, um die Welt von morgen mit zu gestalten."

Der für Energiepolitik zuständige EU-Kommissar, Andris Piebalgs, erklärte: "Setzen wir heute die richtigen Akzente, können wir morgen die Welt in eine neue industrielle Revolution führen: mit der Entwicklung kohlenstoffarmer Technologien. Von den ehrgeizigen Zielen, die wir uns gesetzt haben ‑  ein funktionierender Binnenmarkt, die Erreichung eines sauberen und effizienten Energiemixes und richtige Weichenstellungen in Forschung und Entwicklung ‑ hängt es ab, ob wir an der Spitze der neuen Entwicklung stehen oder anderen hinterher laufen."

Stavros Dimas, für Umweltpolitik zuständiger EU-Kommissar, sagte: "Der Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen für unseren Planeten. Maßnahmen gegen den Klimawandel sind unbedingt erforderlich. Wir haben uns heute auf eine Reihe ehrgeiziger, aber realistischer Ziele geeinigt, die unsere weltweiten Bemühungen, den Klimawandel und seine schlimmsten Auswirkungen zu begrenzen, unterstützen. Ich fordere den Rest der Industriestaaten nachdrücklich dazu auf, dass sie sich uns anschließen, ihre Emissionen im gleichen Umfang reduzieren und einem internationalen Übereinkommen über weltweite Emissionsminderungen zum Erfolg verhelfen."

Weitere Informationen finden Sie hier.

 Quelle: Europäische Kommission   


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