Home arrow Aktuelle Nachrichten arrow Vier Schritte auf dem Weg zum Energieausweis
Vier Schritte auf dem Weg zum Energieausweis PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Tuesday, 20. May 2008
Schritt für Schritt zum Energieausweis: Von der Ausstellersuche zur persönlichen Übergabe
   
Im roten oder im grünen Bereich? "Energiefresser" oder sparsame Immobilie? Der Energieausweis nimmt ein Gebäude genau unter die Lupe und bewertet den Zustand von Wänden, Fenstern, Dach und Heizung. Individuelle Modernisierungsempfehlungen zeigen, mit welchen Maßnahmen der Energieverbrauch deutlich reduziert werden kann.

"Für Eigentümer lohnt sich der bedarfsbasierte Energieausweis als Orientierungshilfe und optimale Basis für den Einstieg in die energetische Modernisierung", sagt Felicitas Kraus, Bereichsleiterin bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Die dena empfiehlt vier Schritte auf dem Weg zum Energieausweis:

1. Fachmann finden: ganz einfach in der Datenbank der dena Einen qualifizierten Energieausweis-Aussteller finden Eigentümer in der Aussteller-Datenbank der dena unter www.dena-energieausweis.de: Einfach Postleitzahl eingeben und sich einen Fachmann in der Umgebung anzeigen lassen. Auch Architekten-, Ingenieur- und Handwerkskammern leisten Hilfe bei der Suche nach qualifizierten Ausstellern.

2. Mit dem Fachmann beraten: der richtige Ausweis für mich Welcher Energieausweis eignet sich am besten für meinen Zweck: Verbrauchs- oder Bedarfsausweis? Wie viel kostet ein Energieausweis? Wie verläuft die Erstellung eines Energieausweises? In einem persönlichen Gespräch klärt der Aussteller gemeinsam mit dem Hausbesitzer dessen Wünsche und die Vorgehensweise ab und beantwortet Fragen zum Energieausweis. Die dena empfiehlt bei Wohngebäuden den Bedarfsausweis.

3. Energie-Check vor Ort: vom Keller bis zum Dach Grundriss, Baupläne, Abrechnungen - vorhandene Unterlagen liefern dem Aussteller erste Hinweise zum energetischen Zustand des Gebäudes. Zum Beispiel zur Qualität der verarbeiteten Baumaterialien, zur Wärmedämmung oder zum Heizungssystem. Soll ein Verbrauchsausweis ausgestellt werden, müssen die Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre vorliegen. Um fehlende Daten zu ergänzen und energetischen Schwachstellen besser auf die Spur zu kommen, ist es ratsam, dass der Fachmann das Haus vor Ort prüft - sowohl beim Bedarfs- als auch beim Verbrauchsausweis.

4. Persönliche Übergabe: der fertige Ausweis Liegen dem Energieausweisaussteller alle notwendigen Daten vor, beginnt die Berechnung am Computer. Ist der Ausweis fertig, sollte er dem Hausbesitzer persönlich übergeben werden. So kann der Aussteller die Details erläutern und das mögliche weitere Vorgehen bei der Modernisierung direkt besprechen.

Der Energieausweis für Bestandsgebäude wird ab 1. Juli 2008 schrittweise Pflicht bei Vermietung, Verkauf oder Verpachtung einer Immobilie. Weitere Informationen zum Energieausweis unter www.dena-energieausweis.de


Zu Favoriten hinzufügen (52) | Artikel zitieren | Aufgerufen: 3751

  Artikel kommentieren

Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.

 
< zurück   weiter >
  • Mini- KWK -Zuschuss

    Mit Inkrafttreten der Richtlinie zur Förderung von Mini- KWK -Anlagen am 01.07.2008 (Bundesanzeiger Nr. 96 v. 01.07.2008) kann die Neuerrichtung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit einer

  • Erneuerbare Energien

    Aktuelle Information: 15.08.2008 – Marktanreizprogramm für freiberufliche und gewerbliche Antragsteller geöffnet - EU-Notifizierung liegt vor. Die Förderrichtlinien vom

  • Energiesparberatung

    Hinweise (Stand: 28.04.2008) Aktueller Hinweis Die Richtlinie zur Vor-Ort-Beratung wird mit Wirkung vom 01.05.2008 geändert. Die Förderbedingungen werden in diesem Zusammenhang wesentlich

  • Neue Einzelraumregelung von Brötje

    Die Temperatur in den einzelnen Räumen einer Wohnung richtet sich nach der individuellen Nutzungsart. Sind im Kinder- und Arbeitszimmer 22° C angebracht, reicht im Schlafzimmer ein vergleichsweise niedriger Wert von 17°C vollkommen aus. Die genaue Einhaltung der Temperatur lässt sich über konventionelle Thermostate nicht immer zur Zufriedenheit regeln. Abhilfe kann…

  • Hybrid-Wärmezentrale mit erneuerbaren Energien bei der Altbausanierung

    Die neue Hybrid-Wärmezentrale ThermiPro von MHG kombiniert Wärmepumpe, Gas-Brennwertkessel und Pufferspeicher in einem Gerät. Die ThermiPro verfügt zudem serienmäßig über eine Solareinbindung zur Trinkwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Damit sollen künftig auch Besitzer von älteren Wohngebäuden mit niedrigerem energetischen Standard ihren Heiz- und Warmwasserbedarf nahezu vollständig mit erneuerbaren Energien abdecken können:

  • RAL-Gütezeichen Solarenergieanlagen erweitert

    In Zeiten steigender Energiepreise wird der Umstieg auf alternative Energiequellen immer attraktiver. Solarenergie gewinnt stetig an Bedeutung: Sie ist schadstofffrei, ungefährlich, unbegrenzt und kostenlos für jeden verfügbar. Solaranlagen zur Gewinnung von elektrischem Strom oder Wärme funktionieren aber nur dann wirtschaftlich, wenn sie von qualifiziertem Personal und aus hochwertigen Komponenten errichtet…

  • BINE-Informationspaket "Solare Wärme" erschienen

    Die rapide steigenden Preise für Öl und Gas und die immer offensichtlicher werdenden Auswirkungen des globalen Klimawandels zeigen eines deutlich: bei Neubauten wie bestehenden Gebäuden gehört die Zukunft der Kombination einer sehr effizienten Wärmedämmung mit einer Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energien. Hierbei bieten sich u.a. Solarkollektor-Anlagen an ...

  • Gewährleistung in der Photovoltaik Branche (Module und Wechselrichter)

     Kunden kaufen sich Solaranlagen und bestellen diese bei einem Installateur ihrer Wahl. Der Installateur kauft beim Großhändler seiner Wahl und dieser  kauft beim Hersteller seiner Wahl. Der Hersteller leistet seine Garantie an den Großhändler, dieser an den Installateur und dieser an den Kunden. Nach zwei Jahren ist der Installateur aus…

  • Prof. Dr. Martina Klärle hat Wissenslücken in Sachen Photovoltaik

    In Osnabrück wurden die Dachflächen vermessen. Das Projekt SUN AREA ist eine sehr gute Idee und ermittelt geeignete Dachflächen für Photovoltaik. Eine sehr gute Ingenieurleistung. In einem Beitrag von 3 Sat wird über das Projekt berichtet. In diesem Beitrag werden absurde Behauptungen aufgestellt, die kommentiert werden müssen. http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=7304&mode=play Wieder einmal beschäftigen sich mit der…

  • Solaranlagen - Stiftung Warentest stellt fest - Billig ist Testsieger

     Endlich haben wir die offizielle Anerkennung für unsere These. Bei Solarwärmeanlagen ist die billigste Anlage, die beste Anlage. Stiftung Warentest: 10 von 12 Solarthermie-Anlagen „sehr gut“ oder „gut“Einen klaren Beweis dafür, dass die Solartechnik inzwischen ausgereift ist und zuverlässig für warmes Wasser sorgt, sieht die Stiftung Warentest in ihrer Untersuchung…

  • Die Sonne schickt keine Rechnung ist eine haltlose Phrase

    Überall lesen oder hören wir die Phrase, dass die Sonne uns keine Rechnung schickt. Das ist formal richtig, weil uns der Mond, der Wind, das Wasser oder die Erde auch keine Rechnung schickt. Die Energierechnung kommt von Ihrem Energieversorger oder Energielieferanten und Sonnenstrom ist im Moment der teuerste Strom, der produziert wird.…

German News