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Stadt Wolfsburg präsentiert Solarkataster PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: cybernex   
Donnerstag, den 23. Februar 2012 um 19:29 Uhr

Eigenheimbesitzer erhalten per Klick im Internet wichtige Informationen zur Solarstromnutzung

Welches Dach ist für Solarstromnutzung geeignet? Diese Frage lässt sich ab sofort mit einem Klick auf das Solardachkataster der städtischen Internetseiten beantworten. "Wir wollen damit den privaten Gebäudeeigentümern den ersten Schritt in die Investition in die Solarenergie erleichtern", freut sich Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Oberbürgermeister Mohrs setzt in Wolfsburg auf eine nachhaltige Entwicklung. Dazu gehört auch die Nutzung regenerativer Energiequellen. "Wir sind mit dem Solardachkataster in Vorleistung getreten. Nun sind die privaten Investitionen gefragt", so Mohrs. In Wolfsburg ist die größte Solarstromanlage auf den Dächern des Volkswagenwerks installiert. Die Stadt wird selbst ebenfalls in Solarenergie investieren. Auf den stadteigenen Gebäuden sind bereits sechs kleinere Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 134 kW montiert, davon die größte mit 60 kW auf dem Dach des Schulzentrums Vorsfelde, die seit Dezember 2010 in Betrieb ist.

Die Anlagen auf den städtischen Dächern werden von der Wolfsburger Energie-Agentur betrieben. Der im Solarkataster aufgezeigte mögliche Ertrag auf Wolfsburgs Dächern ist enorm. "Würden auf alle markierten Dachflächen Solarstromanlagen installiert, ließe sich eine Strommenge erzeugen, die dem Verbrauch sämtlicher privater Wolfsburger Haushalte entspricht", erläutert Erster Stadtrat Werner Borcherding und zuständiger Umweltdezernent. Der Beitrag für den Klimaschutz wäre erheblich. Über 110.000 Tonnen Kohlendioxid in jedem Jahr blieben der Umwelt erspart.

Die Dachflächen werden in rot, orange oder gelb im Kataster dargestellt. Rot bedeutet eine "sehr gute Eignung" des Daches. In die Bewertung flossen unter anderem auch die Ausrichtung, Neigung und Verschattung mit ein. Ab einem Kartenmaßstab von 1:2000 wird zusätzlich noch der nutzbare Teil des Daches angezeigt. Diese Daten werden aus einer eigenen Laserscanbefliegung gewonnen. Klickt man in der Karte eine markierte Dachfläche an, öffnet sich ein Fenster, dem weitere Informationen entnommen werden können. Hier erfährt der Nutzer, wie groß die Solarfläche sein kann, welche Spitzenleistung sie erzielt und welcher durchschnittliche jährliche Ertrag bei der aktuellen Einspeisevergütung zu erlangen ist.

Seit Januar 2012 beträgt diese 24,43 Cent je eingespeiste Kilowattstunde. Die Vergütung wurde zwar um 15 % gegenüber dem Vorjahr reduziert. Die Kosten für die Kollektoren werden jedoch ebenfalls entsprechend im Preis sinken, so dass auch künftig mit Solarstromanlagen ein akzeptabler finanzieller Ertrag zu erzielen sein wird.

 

 


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